Kaum ein Vereinsthema wird so breit gefördert wie Inklusion — getragen von der UN-Behindertenrechtskonvention und einem starken privaten Förderer: Die Aktion Mensch hat Teilhabe als Kernauftrag und deckt mit ihren Angeboten vom inklusiven Sommerfest bis zum mehrjährigen Sozialraumprojekt fast jede Projektgröße ab.
Aktion Mensch: Die erste Adresse
Für inklusive Vereinsprojekte führt praktisch kein Weg an der Aktion Mensch vorbei: Mikroförderungen für kleine lokale Vorhaben (teils ohne Eigenmittel), Projektförderungen bis 300.000 Euro, Investitionszuschüsse für Barrierefreiheit. Entscheidendes Vergabekriterium ist echte Partizipation: Menschen mit Behinderung wirken an Planung und Umsetzung mit — nicht als Zielgruppe, sondern als Beteiligte. Anträge, die das glaubhaft zeigen, haben strukturell bessere Chancen.
Öffentliche Wege
- Ausgleichsabgabe: Die Integrations-/Inklusionsämter der Länder finanzieren aus der Ausgleichsabgabe Projekte zur Teilhabe am Arbeitsleben — relevant für Inklusionsbetriebe und arbeitsmarktnahe Vereinsprojekte.
- Landes-Teilhabeprogramme: Viele Länder fördern Barrierefreiheit und inklusive Angebote über Sozialministerien und Landesprogramme.
- Kommunale Behindertenbeauftragte kennen die lokalen Töpfe und sind wertvolle Fürsprecher im Antragsprozess.
Sport, Kultur, Jugend inklusiv
Inklusion öffnet Zusatztöpfe in jedem Fachbereich: inklusiver Sport über die Behinderten-Sportverbände und DOSB-Programme, inklusive Kultur über den Kultur-Förderweg plus Teilhabe-Fonds, inklusive Jugendarbeit über die Jugendförderung. Dazu fördern die Soziallotterien und Stiftungen — von der Fernsehlotterie bis zu spezialisierten Teilhabe-Stiftungen.
So geht ihr vor
- Partizipation zuerst: Menschen mit Behinderung von der ersten Projektidee an beteiligen — inhaltlich richtig und förderentscheidend
- Bei der Aktion Mensch mit einer Mikroförderung starten und Förderhistorie aufbauen
- Barrierefreiheits-Investitionen (Rampe, WC, Technik) als eigenes Vorhaben denken — dafür gibt es eigene Töpfe
- Wirkung dokumentieren: Wirkungslogik mit Teilhabe-Indikatoren
Welche Inklusionsförderung zu eurem Verein passt, zeigt der Fördermittel-Check.
Häufige Fragen
Wer fördert Inklusionsprojekte von Vereinen?
Vor allem die Aktion Mensch (Mikroförderung bis Projektförderung mit bis zu 300.000 €), daneben Integrationsämter aus Mitteln der Ausgleichsabgabe, Landes-Teilhabeprogramme, die Fernsehlotterie und spezialisierte Stiftungen.
Was macht einen guten Inklusions-Förderantrag aus?
Echte Partizipation: Menschen mit Behinderung wirken erkennbar an Planung und Umsetzung mit. Dazu messbare Teilhabe-Ziele statt allgemeiner Absichtserklärungen — Fördergeber wie die Aktion Mensch vergeben genau danach.
Der nächste Schritt
Welche Programme zu eurem Vorhaben passen, klärt der Fördercheck — er gleicht euer Projekt mit 18.000+ Programmen aus Bund, Ländern, EU und Stiftungen ab. Danach übernehmen unsere Förderexperten Antrag und Abwicklung.