Neben der öffentlichen Hand fördern in Deutschland tausende Stiftungen und die großen Soziallotterien gemeinnützige Arbeit — oft schneller, persönlicher und unbürokratischer als staatliche Programme. Die Kunst liegt im Matching: Stiftungen fördern nur, was zu ihrem Satzungszweck passt, und die wenigsten schreiben ihre Mittel öffentlich aus. Dieses Verzeichnis versammelt bewährte Förderer, die tatsächlich Anträge oder Projektskizzen gemeinnütziger Organisationen annehmen — gruppiert nach Schwerpunkt.
So arbeitest du mit dem Verzeichnis
- Passung vor Prestige: Eine kleine Stiftung mit exaktem Themen-Match ist aussichtsreicher als ein großer Name mit vagem Bezug. Prüft Satzungszweck und bisherige Förderprojekte, bevor ihr Kontakt aufnehmt.
- Skizze statt Vollantrag: Die meisten Stiftungen wollen zuerst eine ein- bis zweiseitige Projektskizze — Bedarf, Ziel, Zielgruppe, Budgetrahmen. Erst nach positiver Rückmeldung folgt der ausführliche Antrag.
- Regional denken: Bürgerstiftungen und Sparkassen-Stiftungen fördern ausschließlich vor Ort — dafür mit deutlich geringerer Konkurrenz als bundesweite Programme.
- Fristen und Gremientermine beachten: Viele Stiftungen entscheiden in Vorstands- oder Kuratoriumssitzungen zwei- bis viermal im Jahr. Fragt den nächsten Termin ab und plant rückwärts.